Earth Hour 2011 – Aktion Licht aus

Dieses Jahr ist es wieder so weit: das Licht wird am 26. März ab 20.30h für 60 Minuten an großen symbolträchtigen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet. Parallel hierzu werden Millionen Haushalte ebenfalls ihre Lichter ausschalten.

Die Aktion „Earth Hour“ ist nicht zu verwechseln mit der deutschen Variante „Aktion Licht aus“. Beide haben die gleiche Motivation. Sie  zeigen, dass jeder Einzelne und unsere Gesellschaft als Gruppe für den Umweltschutz und vor allem für das Klima etwas tun kann. Das Licht bzw. den Strom in der heutigen Zeit auszuschalten hat eine enorme symbolische Wirkkraft. Während bei der „Earth Hour“ das Licht für eine Stunde ausgeht, geschieht dies bei der Aktion „Licht aus“ 5 Minuten. So zeigen die teilnehmenden Bürger und Städte ihren symbolischen Willen zur Veränderung.

Dieses Jahr soll die Aktion „Earth Hour“ einen nachhaltigeren Charakter bekommen. Der WWF startet hierzu Mitte Februar eine Kampagne, die den Wechsel zu Ökostromanbietern nahelegen soll. So kann laut WWF mit einem Wechsel zu einem Ökostromanbieter jedes Jahr tonnenweise CO2 eingespart werden.

Alles begann 2007 in der australischen Stadt Sydney. Mehr als 2,2 Milionen australsiche Haushalte nahmen dann am 31.März 2007 an der Aktion teil. 2008 erreichte dann die „Earth Hour“ als globales Event bereits 370 Städte. Diese waren  in 18 Zeitzonen und 35 Ländern verteilt. Eine globale Aktion für den Klimaschutz, die berühmte Bauwerke kurzerhand im Dunkeln stehen ließ. Das Kolosseum in Rom, die Golden Gate Bridge, das Brandeburger Tor, der Eiffelturm in Paris, die Gizeh Pyramiden, der Kölnder Dom und viele weitere berühmte Stätten machten für einen Augenblick Platz. Platz für einen Blick auf unser Klima und wie wir mit unserem Planeten umgehen. Mittlerweile ist es die größte freiwillige Aktion der Menschheitsgeschichte: 4306 Städte in 125 Ländern mit Milionen Menschen.[1]

hier seht ihr Impressionen zu Earth Hour

[1] Vgl.: WWF; http://www.wwf.de/themen/klima-energie/jeder-kann-handeln/earth-hour/; Zugriff: 19.02.2011;Timm Christmann, Kampagnenassistent